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Neuer Fachbericht über die Steigerung der Effizienz von Induktionsanlagen

Steigerung der Effizienz von Induktionsanlagen

Frequenzumrichter sind leistungselektronische Geräte oder Anlagen, die elektronischen Strom mit gegebenen Parametern (Spannung, Strom, Frequenz, Phasenzahl) in elektrischen Strom mit anderen, zum Beispiel für das induktive Erwärmen erforderlichen Parametern umwandeln. Somit spielen diese Leistungseinheiten eine bedeutende Rolle in modernen Thermoprozessanlagen, sowohl bezogen auf die Energieeffizienz, als auch auf die Gesamtkosten.

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Shift in Management at Tech Induction, SMS Elotherm North America

Valmir Marchiori Techinduction

Effective April 1st, 2015 Mr. Valmir Tadeu Marchiori has been announced President and CEO of Tech Induction, the North American subsidiary of SMS Elotherm since 2012. Mr. Darren Martens, who has founded the company more than 25 years ago and acted as president till now, will continue to support Tech Induction's business as a consultant.

Tech Induction in Shelby Township, north of Detroit/ MI serves the entire induction market of the NAFTA region with first class OEM induction tooling, with refurbished machinery and since recently with a localized induction Hardening machine, the EloScan , which is especially made according to the needs of the North American Market.

Valmir Marchiori acted as COO of Tech Induction since end of 2014, before he was responsible as COO at ThyssenKrupp North America for the manufacturing of crankshafts for many years. Prior to this, the native Brazilian and Metallurgical Engineer worked as Crankshaft Machining Division Manager at ThyssenKrupp Campo Limpo and Mahle in Brazil.

"Valmir's vast experiences in Operation and Management are strategic assets for the successful development of Tech Induction from a leading induction tooling supplier to a full line provider of induction services and machines" says Hon. Prof. Dr. Johann Rinnhofer, Managing Director of SMS Elotherm GmbH. " I will make sure to meet and exceed North American customer's demands, not only for quality induction tooling for Elotherm and other makes, but also for qualified service support with trained technicians or completely inhouse designed, assembled and commissioned induction machines, " adds Marchiori.

Neuer Fachbericht

Induktive Erwärmungsanlagen für Sonderwerkstoffe

Die induktive Erwärmung ist ein leistungfähiges Verfahren, welches auch bei der Erwärmung von Sonderwerkstoffen prozesstechnische Vorteile bietet. Die hier angesprochenen Metalle wie Zirkonium-, Niobium-, Titan- sowie Molybdänlegierungen lassen sich in modernen Induktionsöfen wirtschaftlich erwärmen. Der nachfolgende Artikel beschreibt ein Anlagenkonzept, welches für die Erwärmung mit einer extrem großen Varianz hinsichtlich der Bolzengeometrien und Einsatzmaterialien für eine Strangpresse eingesetzt wird.

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4. ewi Praxistagung

Waermebehandeln Umformen 2015 Logo 72dpi

Elektrothermische Prozesse zum Wärmebehandeln und Umformen

Die Fachzeitschrift ewi – elektrowärme international veranstaltet vom 28. -30. April 2015 zusammen mit dem Institut für Elektroprozesstechnik der Leibniz Universität Hannover und unter aktiver Teilnahme einiger Industriepartner, wie der SMS Elotherm GmbH und der IAS GmbH, dieses Seminar im Atlantic Congress Hotel in Essen.

Das Praxisseminar wendet sich an Betreiber und Planer von induktiven Erwärmungsanlagen in Schmieden, Strangpresswerken und Härtereien. Das Seminar gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Technik. Dabei vermitteln die Referenten praxisnah ausgewählte physikalische und technische Grundlagen, präsentieren moderne, effiziente Anlagen- und Verfahrenskonzepte und führen energetische Vergleiche durch.

Themenspezifische Workshops für das induktive Erwärmen zum Härten und für das induktive Erwärmen zum Schmieden oder Strangpressen bieten Ihnen ideale Foren, um über Fragen und aktuelle Problemstellungen mit Experten aus der Praxis zu diskutieren.

Als Kunde von SMS Elotherm und IAS erhalten Sie zudem eine Ermäßigung auf den Teilnehmerpreis. Bitte machen Sie dies im Feld „auf Empfehlung von“ kenntlich, indem Sie dort den Namen SMS Elotherm oder IAS eintragen.

Alle Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie zudem unter                                                                                                                             http://www.energieeffizienz-thermoprozess.de/erwaermen/htdocs/anmeldung.html

Wechsel in der Geschäftsführung

Hon.-Prof. Dr. Johann Rinnhofer

 

Dr. Andreas Seitzer, seit 1998 im Unternehmen und seit 2003 Geschäftsführer der SMS Elotherm GmbH, wird zum 30. April 2015 das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen, um sich neuen beruflichen Aufgaben zu widmen. Andreas Seitzer hat wesentlich am erfolgreichen Wachstum des Unternehmens mitgewirkt und viele Impulse für innovative Anwendungen der Induktion gegeben.

Sein Nachfolger ist Hon.-Prof. Dr. Johann Rinnhofer, der bereits zum 1. März sein Amt angetreten hat. Der promovierte Maschinenbauer bringt wertvolle Erfahrungen auf dem Gebiet der Thermoprozesstechnik und des dazugehörenden Anlagenbaus mit, die für die weitere Entwicklung der Elotherm positve Impulse geben werden. So war Rinnhofer nach leitenden Positionen in der Voest Alpine Gruppe im In- und Ausland, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Maerz-Gautschi Industrieofenanlagen in Düsseldorf und COO der Hochtemperatur Engineering Gruppe. Von 2008 bis 2012 war Johann Rinnhofer Vorsitzender der Geschäftsführung der Otto Junker Group, einem Hersteller von Edelstahl-Guss, Wärmebehandlungsanlagen sowie Induktionsanlagen für Gießereien und Halbzeughersteller. Es folgten Tätigkeiten als Consultant und Geschäftsführer bei Climax Portable Machining & Welding Systems, bevor der 52-jährige in die Geschäftsführung der SMS Elotherm berufen wurde. Johann Rinnhofer ist Honorar-Professor für Industrieofentechnik an der Montanuniversität Leoben in Österreich.

Johann Rinnhofer wird als Sprecher der Geschäftsführung vor allem die Bereiche Technik und Vertrieb verantworten. Der kaufmännische Geschäftsführer Martin Schulteis zeigt für die Finanzen, Personal und Abwicklung verantwortlich.

Wir danken Dr. Andreas Seitzer für die vielen Jahre des erfolgreichen Aufbaus unseres Unternehmens und wünschen ihm viel Erfolg im beruflichen Sinne, sowie persönlich alles Gute und Gesundheit.

Dr. Rinnhofer wünschen wir einen guten Start und eine glückliche Hand in der Geschäftsführung der SMS Elotherm.

 

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Newsletter 01 2015klNewsletter 01 2015Seien Sie immer auf dem neuesten Stand mit unserem Kundenmagazin der SMS group.

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„Im Auslandsgeschäft entscheiden Fakten und interkulturelle Professionalität“

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Dr. Andreas Seitzer ist Vorsitzender des Fachverbandes Thermoprozesstechnik im VDMA und Geschäftsführer des Induktionsofenspezialisten SMS Elotherm in Remscheid. Er hat Elektrotechnik  studiert, an der RWTH Aachen im Fach Industrieofenbau promoviert und in Belgien und den USA gearbeitet. Im Interview nimmt er Stellung zur Stahlstrukturkrise in China, aktuellen Trends und der Messe Thermprocess* im kommenden Jahr.

Welche Trends zeichnen sich im deutschen Industrieofenbau in den letzten Jahren bei strom-, öl- oder erdgasbetriebenen Öfen ab? Der Themenkomplex Ressourceneffizienz hat einen gewissen "neuen Schwung" bekommen. Wir sind in diesem Bereich lange aktiv, auch wenn das die Presseresonanz häufig nicht wiedergibt. Bei allen unterschiedlichen Branchen in der Thermoprozesstechnik gilt: Jeder Hersteller achtet darauf, dass er ein Produkt entwickelt, womit der Kunde tatsächlich Vorteile bei den Betriebskosten hat, sei es, weil die Ressourcenkosten und Energiekosten deutlich gesenkt werden, sei es, weil man deutlich flexibler produzieren kann als vorher. Viele unserer Kunden haben die Produktion geändert und fertigen jetzt nicht mehr ein Produkt mehrere Tage lang, sondern mehrere Produkttypen pro Tag. Hierfür sind schnelle Werkzeugwechsel nötig und flexible Erwärmungsanlagen – das ist ein wichtiger Trend in unseren Unternehmen!

Wie werden die Thermoprozessanlagen in der metallverarbeitenden Industrie betrieben? Die elektrische Erwärmung ist in Bezug auf die Bereitstellung der Energie eine der teuersten Formen der Erwärmung. Sie wird daher hocheffizient in denjenigen Anwendungsgebieten eingesetzt, bei denen Lösungen mit atmosphärisch beheizten Öfen nicht oder nur sehr eingeschränkt machbar sind. Interessant ist, dass zunehmend zu beobachten ist, dass die bisherigen Fachgrenzen "Induktionsofen vs. Atmosphärenofen" überschritten werden und Kombinationslösungen entstehen: Man nehme beispielsweise den Fall einer bestehenden Anlage, die gasbefeuert ist, bei der das Produktionsspektrum ergänzt oder der Durchsatz erhöht werden soll, wo aber die Genehmigung, einen komplett neuen Ofen zu bauen aus der Sicht der Umweltbehörden oder aus Investorensicht nicht erteilt wird. Man könnte aber für eine deutlich niedrigere Investitionssumme eine zusätzliche Induktionsheizung  installieren und damit "zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen". Derartige Überlegungen waren bislang eher unüblich. Heute wird überlegt, wo Modelle wie diese sinnvoll einsetzbar sind, z. B. eine schnelle Vorheizung mit Induktion und dann eine Vergleichmäßigung der Temperatur mit dem Gasofen. Oder andersherum erst die große Erwärmung und den großen Temperaturhub mit dem  Gas- oder Ölofen und anschließend noch die restliche Enthalpieerhöhung mit Hilfe einer Induktionsheizung durchführen. Das finde ich als Induktionsofenbauer spannend, denn hier entstehen neue Märkte im Bereich bestehender Anlagen.

Angesichts Energiewende und EEG-Reform hat sich die deutsche Anlagentechnik weiterentwickelt und auch bei der Abwärmenutzung wird viel Kreativität an den Tag gelegt. Wie schätzen sie die Entwicklung ein? Das ist für mich weiter noch eines der ganz großen unbefriedigenden Themen in unserer metallurgischen Welt. Wir benötigen prozessbedingt große Energiemengen und es ist noch nicht wirklich der Stein der Weisen gefunden worden, wie die Abwärme dieser Prozesse maximal genutzt werden kann. Entscheidend ist dabei die Kontinuität der Wärmeentstehung. Wenn man Prozesse hat, wo Wärme stark diskontinuierlich entsteht, dann ist es sehr schwierig, diese Wärme effizient zu nutzen. Man braucht dann Wärmespeicher  und  das ist zumindest zurzeit noch eine sehr aufwändige Angelegenheit, die sich häufig noch nicht rechnet. Die Industrie hat aber erkannt, dass in der Abwärmenutzung von Produktionsprozessen hohes Potenzial für die Effizienzsteigerung steckt. Der Trend geht daher weiter zu kontinuierlichen Prozessen, wie sie z.B. beim Dünnbandgießen schon bestehen. Die Branche prüft sehr sorgfältig, wo eventuell noch weitere Aufheiz- und Abkühlschritte eingespart werden können. Wir warten derzeit noch auf einen technologischen Sprung  bei den Speichermedien, aber das ist hoffentlich nur eine Frage der Zeit. Einsparpotenziale speziell bei den Induktionserwärmungsanlagen sehe ich z.B. bei den elektrischen Leitungswegen. Das Maschinen- und Werkzeugdesign ist hier für die Effizienzsteigerung maßgeblich. Auch bei der Regelungstechnik sind hier in den letzten zehn bis zwanzig Jahren Fortschritte erzielt worden. Die Einsparpotenziale bei modernen induktiv beheizten Anlagen können im Vergleich zu Anlagen der Vorgängergenerationen zwischen 10 und 30 Prozent liegen.

Wie äußern sich die Auswirkungen der Stahlstrukturkrise für Unternehmen der Thermoprozesstechnik in China? China war ein boomender Markt für nahezu alle Beteiligten. Dieser Markt ist in eine Sättigung geraten  und zusätzlich  entsteht mehr und mehr lokaler Wettbewerb. Wir sehen aber durchaus weiterhin Potenzial im chinesischen Markt. China hat relativ  viele ältere  Anlagen, deren verbleibende Nutzungsdauer begrenzt ist. Das Thema Umweltschutz und Umweltbelastung ist inzwischen im Bewusstsein der chinesischen Regierung angekommen. Jeder, der eines der industriellen Zentren in China einmal im Herbst oder Winter besucht, merkt besonders deutlich, dass hier Handlungsbedarf besteht.  Die Belastung der Luft mit Abgasen und Staub ist auf einem Niveau, das wir in Europa schon lange vergessen haben. Die Menschen in diesen Gebieten sind einem hohen Gesundheitsgefährdungsrisiko ausgesetzt. Es ist gut, dass das nunmehr erkannt wurde und  in entsprechende politische Programme aufgenommen wurde. Diese Entwicklung bietet für die gesamte Umwelttechnik im Umfeld der Thermoprozesstechnik große Chancen: Modernisierungen sowie Umbaumaßnahmen bestehender Altanlagen sind gefragt. Das ist nicht ohne Herausforderung, aber hier können noch neue Marktsegmente erschlossen werden, auch wenn das sicher nicht ganz einfach werden wird. Chinesische Kunden sind zwar affin für deutsche Technik, aber sie haben sich zu sehr selbstbewussten und anspruchsvollen Kunden entwickelt. Diese Kunden vertrauen zwar der Kompetenz und der Erfahrung deutscher Maschinen- und Anlagenbauer, sind aber durch rein vertriebliche Argumente alleine schon lange nicht mehr zu beeindrucken. Die technischen und wirtschaftlichen Fakten sowie interkulturelle Professionalität sind die Schlüsselfaktoren für künftigen Erfolg in diesem Markt – so wie auf anderen Auslandsmärkten auch.

In einer  aktuellen VDMA-Studie wird darauf hingewiesen, dass sich deutsche Maschinen- und Anlagenhersteller in China an die Spitze der Technologiepyramide abdrängen lassen könnten. Wie sehen sie das? Abdrängen trifft es vielleicht nicht ganz, weil ich glaube, dass sich manche Hersteller da ganz freiwillig hin entwickelt haben. Für die Thermoprozesstechnik ist es kein Fehler, in China Lösungen anzubieten, die eher im gehobenen technischen Mittelsegment angesiedelt sind. Wir müssen lernen, dass das komplette Portfolio unserer technologischen Möglichkeiten für den einen oder anderen Kunden gar nicht erforderlich ist. Zunehmend verlangen Kunden Lösungen, die weniger spitzentechnologisch geprägt sind, sondern durch grundsolide und einfach zu bedienende Maschinen und Anlagen realisiert werden. Die Kunst des Weglassens stellt hier die große Herausforderung an die Entwickler und Ingenieure in den Herstellerwerken dar. Dabei kann es nur helfen, wenn auch die Sichtweisen der Kunden in die Lösungsfindung mit einbezogen werden.

Muss seitens der Hersteller ein Umdenken bei der Geschäftsstrategie erwogen werden? Welche Strategie eingeschlagen wird, muss jeder für sich selber beantworten. Wenn aber zum Beispiel Kunden eine multiregionale Fertigungsstrategie verfolgen, wird der Hersteller von Maschinen und Anlagen ebenfalls über den entsprechenden Ausbau seiner Fertigungs- und vor allem Servicenetzwerke nachdenken müssen. Es ist nicht nur eine Wertschätzung des Kunden, wenn man lokal mit  eigenem Fachpersonal präsent ist. Eine nachhaltige und erfolgreiche  Kundenbeziehung ist mit zentralen Produktions- und Servicestrategien aus Deutschland heraus nur noch in wenigen Ausnahmefällen möglich. Diese Herausforderung kann durchaus ein Umdenken bezüglich der bisherigen Strategie erforderlich machen.

Sind weitere Auflagen für ineffiziente Anlagen seitens der Bundesregierung oder Brüssel zu erwarten? Davon ist auszugehen. Auflagen für ineffiziente Anlagen sind per se ja auch nicht verwerflich. Es kommt nur darauf an, dass die Auflagen nicht dazu führen, dass am Ende des Prozesses eine industrielle Fertigung in Deutschland oder Europa auf dem Gebiet der Thermoprozesstechnik verschwunden ist. Der Bedarf an Produkten, die über eine Thermoprozess-Route hergestellt werden müssen, wird mit dem weiteren Wachstum der Menschheit auch eher steigen. Wenn diese Produktionen dann aber vollständig in andere Bereiche des Globus verlagert worden sind, sehe ich das sowohl arbeitsplatzpolitisch als auch umweltpolitisch nicht als Verbesserung gegenüber heute an. Unser Fachverband ist stark engagiert, den politischen Kreisen in Berlin und Brüssel die spezifischen Anforderungen unserer Branche im konstruktiven Dialog näher zu bringen und damit gemeinsam mit der Politik sinnvolle Lösungen zur weiteren Steigerung der Ressourceneffizienz zu definieren.

Wie unterscheidet sich das Sicherheitsverständnis im Industrieofenbau weltweit? Es gibt extrem unterschiedliche Einstellungen zu diesem Thema aus globaler Sicht. Es gibt Länder, in denen nicht die strengen Sicherheitsvorschriften der etablierten Industrieländer gelten. Wenn in solchen Ländern dann Anlagen von lokalen Herstellern in Verkehr gebracht werden, wäre dies manchmal hierzulande nicht mit dem Gesetz vereinbar. Man kann dies natürlich als wettbewerbsverzerrende Tatsache ansehen. Ich bin aber davon überzeugt, dass eine schrittweise Anhebung der Sicherheitsstandards auch in den Ländern erfolgen wird, die diesbezüglich heute noch hinterher hinken. Hersteller und Kunden können sich auf Dauer in einer stark vernetzten Welt keine Reputation erlauben, die mit einem zu sorglosen Umgang mit Sicherheitsregeln verbunden wäre. Der VDMA setzt sich auch in den internationalen Normungsgremien dafür ein, dass  sinnvolle Sicherheitsstandards möglichst weltweit gültig werden.

Die Thermprocess wird im Rahmen des Messequartetts Gifa, Metec, Thermprocess und Newcast im kommenden Jahr wieder stattfinden. Was erwarten Sie? Ich bin zuversichtlich und freue mich auf die Messe und den Austausch zwischen den Kunden und Unternehmen sowie den Austausch der Aussteller untereinander. Der Anteil internationaler Aussteller und Besucher aus China und Indien wird vielleicht nicht in gleichem Maße wie bisher weiter wachsen, aber vielleicht kommen mehr Aussteller aus anderen Weltregionen, z.B. aus Nahost, wenn sich die Situation dort etwas entspannen sollte. Dort sind Märkte und auch Kaufinteresse, es könnten also interessante Geschäfte angebahnt werden. Insgesamt erwarte ich aber keine nochmalige Steigerung zum sehr erfolgreichen Messejahr 2011.

Welche Innovationen wird die Branche und werden Sie zeigen? Soweit unsere Kunden einverstanden sind, werden wir die Flexibilität unserer Anlagen zeigen, die Möglichkeiten zur weiteren Steigerung der Ressourceneffizienz sowie die Anwendung der Induktionstechnik als Hybridtechnologie in der Kombination mit der Atmosphären-Ofentechnik. Um die vorgenannten Themen breiter vorzustellen, wird auf dem SMS-Stand auch wieder ein Symposium stattfinden. SMS Elotherm wird außerdem am zentralen Thermprocess-Symposium der Messe teilnehmen, das vom VDMA veranstaltet wird.

Herr Dr. Seitzer, vielen Dank für das Gespräch!

*Auf der THERMPROCESS – Internationale Fachmesse für Thermoprozesstechnik (16. - 20. Juni 2015) – werden im 4jährlichen Turnus in Düsseldorf innovative Technologien und umweltverträgliche Konzepte für industrielle Thermoprozessanlagen präsentiert.

 

http://tpt.vdma.org/article/-/articleview/6288337

Bildquelle : Robert Piterek

Interviewpartner: Robert Piterek, Ines Polak

20 % Energie sparen

Auftrag für Strangpressen aus Saudi-ArabienAuftrag für Strangpressen aus Saudi-Arabien

 

Das Unternehmen Altaiseer aus Riad, Saudi-Arabien, hat bei SMS Meer zwei 25/27-MN-Strangpressen für den Standort in Riad bestellt. Mit den Anlagen produziert Altaiseer hochwertige Aluminiumprofile für Fassaden. Der Einsatz effizienter Antriebe und Nebenaggregate ermöglicht eine Energieeinsparung von 20 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Pressen. Damit erfüllen die beiden Pressen bei Altaiseer die Voraussetzungen des Erkennungszeichens Ecoplants. Die Strangpressen arbeiten als Frontlader und ermöglichen eine hohe Produktivität und Qualität. Zusätzlich sind die Anlagen mit Induktionsofen von IAS ausgestattet.

Die Öfen erwärmen vor dem Pressen die 8-Zoll-Blöcke nach einem vorgegebenen Temperaturprofil, dem sogenannten „Taper“. Die Kapazität der Anlage liegt bei 12.000 bis 14.000 Tonnen pro Jahr.

Märkte in Mexiko erschließen

Heat Treatment Mexico Congress June 2014SMS Elotherm hat zum ersten Mal am Heat Treatment Kongress in Mexiko teilgenommen.

Prathepan Gnanes (Projektleiter Vertrieb, im Foto links) und Javier Ramirez (General Manager, Mexiko) sind sich einig: „Es war eine sehr gute Chance für unsere Firma, in einem Hoffnungsmarkt wie Mexiko weitere Kunden von unserer Technik, Prozessgenauigkeit und Qualität zu überzeugen.“ SMS Elotherm setzt mit seinen Entwicklungen und Systemlösungen seit Jahrzehnten Masstäbe in der Induktionstechnik.

Ausbau bei Tung Ho in Taiwan

Ausbau bei Tung Ho in Taiwan

Tung Ho Steel Enterprise Corporation aus Taipeh (Taiwan) hat von der SMS group ein zweites Walzwerk und eine weitere Induktionserwärmung für ihre CMT -Minimill am Standort Taoyuan bestellt.

 Das von SMS Meer gelieferte Walzwerk Nr. 2 kann Knüppel in den Abmessungen bis zu 160 Millimeter x 16 Meter Länge von der vorgelagerten SMS Concast-Stranggiesanlage verarbeiten. SMS Elotherm liefert eine Mehrzoneninduktionserwärmung (MZT).

Die neue Anlage ist ausgestattet mit 14 Walzgerüsten, einem achtgerüstigen Fertigblock, einem Hochgeschwindigkeitsauslaufsystem (HSD R-System), einem Kühlbett mit sich hebenden Schürzen, einer Kaltschere mit 850 Tonnen Scherkraft sowie zwei Adjustagebereichen in 18 und 24 Metern mit je vier Walzdrahtbindemaschinen. Auf der Anlage kann Rippenstahl im Durchmesser von 8 bis 57 Millimetern hergestellt werden. Zum ersten Mal ist dabei auch die Produktion der besonderen „Schraubenform“ mit 19 Millimeter Durchmesser mog-Kuhlbett mit HSD®-System von SMS Meer.lich. Aufgrund seiner speziellen Auslegung und flexibler technischer Merkmale ist die Mehrzonenerwärmung in der Lage, Knüppel in den Betriebsarten Heiß-, Warm- und Kalteinsatz zu walzen. Sie sorgt für eine gleichmäßige Temperatur der Knüppel in Langsrichtung, die so direkt in das Betonstahlwalzwerk einlaufen können. Vor der induktiven Multizonenerwärmung befindet sich eine Warmhaltekammer. Das erhöht die Flexibilität, falls Knüppel nicht sofort gewalzt werden können. Für die nachfolgende Betriebsart Warmeinsatz kann die Kammer die Knüppel in warmem Zustand aufbewahren. Sie arbeitet dabei nach einem „First-in-first-out“-Prinzip, sodass Temperaturverluste möglichst gering gehalten werden.

Ecoplants

Das zweite Walzwerk und die zweite Induktionserwärmung ermöglichen es, 100 Prozent der Knüppel aus der vorgelagerten Stranggiesanlage zu verarbeiten – und dies zu sehr niedrigen Betriebskosten. Die zweite Anlage ist nahezu baugleich mit der ersten – einer Referenz fur Ecoplants der SMS group. Tung Ho profitiert davon, dass sich das Bedienpersonal so schnell in den Walzwerksbetrieb einarbeiten kann.

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09.11.2017 14:00 - 15:00
Stahltag
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